Aktuelles
„Wir haben einen Auftrag gegenüber Berufsstand und Patient*innen“
„Seit zwei Jahrzehnten setzt sich die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) für die beruflichen, fachlichen und gesundheitspolitischen Belange der Psychotherapeut*innen ein. 20 Jahre DPtV sind auch ein Auftrag gegenüber unserem Berufstand, gegenüber Patient*innen, gegenüber einer Gesellschaft, die auf psychische Gesundheit angewiesen ist“, betonen die DPtV-Bundesvorsitzenden Dr. Christina Jochim und Dr. Enno Maaß. „Die DPtV entstand 2006. Seitdem gab es zahlreiche Herausforderungen, die nur in einer großen Gemeinschaft zu bewältigen waren: eine hohe Krankheitslast psychischer Erkrankungen, die Reform der Aus- und Weiterbildung, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und aktuell die Honorarkürzungen und Budgetierungspläne.“
„Die Sprechstunde wirkt“
„Eine dringende Bitte an Krankenkassen und Politik: nehmen Sie die Krankheitslast bei psychischen Erkrankungen ernst und seien Sie uns ein fairer Gesprächspartner“, forderte Barbara Lubisch in einer Festrede anlässlich des Jubiläums in Berlin. Die ehemalige Bundesvorsitzende (2013-2019) kündigte an: „Die DPtV wird sicher auch in den nächsten 20 Jahren gerne für Gespräche zur Verfügung stehen.“ Christian Luft, Staatssekretär Bundesministerium für Gesundheit betonte: „Psychotherapeut*innen und Psychotherapeuten haben immer mit großem Engagement und viel Expertise versucht, die Versorgung psychisch kranker Menschen zu verbessern.“ Unter anderem sei mit der psychotherapeutischen Sprechstunde ein niedrigschwelliger Zugang in die Versorgung geschaffen worden. „Sie können nachweisen, dass die Sprechstunde wirkt“, sagte Luft.
Blick nach vorn
„Wir danken allen Weggefährten und Engagierten. Faire Rahmenbedingungen für psychotherapeutische Versorgung bleiben das Ziel”, resümieren Maaß und Jochim.