Der Weg zum Versorgungswerk ist frei - und wir bleiben dran.
Viele von Ihnen fragen sich: Was ist eigentlich aus dem geplanten Anschluss an das Bayerische Versorgungswerk geworden? Hier informieren wir über den aktuellen Stand und darüber, was wir in Gesprächen, Verhandlungen und bei der Auswahl der Vorsorgelösung bereits vorangebracht haben.
Die rechtliche Grundlage ist geschaffen, die Auswahl der Umsetzungsoption wurde vorbereitet und die nächsten politischen Schritte sind angestoßen. Dass der Staatsvertrag nicht mehr in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden kann, bedeutet eine Verzögerung – aber keine Absage.
Was bereits erreicht wurde
Über 20 Jahre Einsatz für ein Versorgungswerk in Berlin haben zu einem echten Durchbruch geführt: Das gesetzliche Hindernis wurde beseitigt, die geeignete Vorsorgelösung ausgewählt und der politische Umsetzungsprozess eingeleitet.
Die Rolle der DPtV
Aktueller Stand
Der Weg zum Versorgungswerk in vier Schritten
23.05.2024 - Gesetzesänderung durchgesetzt
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat den bisherigen Ausschluss neuerer Kammern von einem eigenen Versorgungswerk aufgehoben. Damit war der entscheidende rechtliche Durchbruch geschafft: Die PtK Berlin darf nun ein Versorgungswerk für ihre Mitglieder einrichten.
23.09.2025 - Versorgungsmodell ausgewählt
Nach intensiver Prüfung verschiedener Modelle empfahl die zuständige Kommission den Anschluss an die Bayerische Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeut*innenversorgung. Die Delegiertenversammlung stimmte diesem Vorschlag nach ausführlichem Austausch zu.
30.10.2025 - Staatsvertrag auf den Weg gebracht
Damit der Anschluss rechtlich wirksam werden kann, muss ein Staatsvertrag vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Die notwendigen Unterlagen und Informationen wurden der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege bereits übermittelt.
Ende April - Verzögerung, aber keine Absage
Bei einem weiteren Gespräch zum Sachstand wurde deutlich: Eine Umsetzung des Staatsvertrags vor der Wahl des 20. Abgeordnetenhauses von Berlin in diesem Jahr ist nach aktuellem Stand nicht mehr realistisch. Grund ist der enge zeitliche Rahmen durch den Gesetzesschluss der Senatsverwaltungen. Das Projekt läuft jedoch weiter.
Unsere Einordnung:
Die Verzögerung ist ärgerlich - aber sie ändert nichts daran, dass der Weg politisch und rechtlich geöffnet wurde.
Wichtig ist: Die Grundlagen sind gelegt. Jetzt geht es darum, den nächsten Schritt konsequent weiter zu verfolgen, den politischen Prozess eng zu begleiten und die Mitglieder transparent mitzunehmen. Genau dafür steht die "DPtV verbindet".
Wie es weitergeht:
Wir bleiben für Sie dran...
- … den politischen Prozess bis zum Staatsvertrag weiter aktiv zu begleiten.
- … für eine Lösung einzutreten, die den Interessen heutiger und zukünftiger Kammermitglieder am besten entspricht.
- … über Website und Newsletter transparent und zeitnah über neue Entwicklungen zu informieren.
- … deutlich zu machen: Gute berufliche Absicherung fällt nicht vom Himmel - sie braucht Ausdauer, Fachlichkeit und politische Durchsetzungskraft.
Wir bleiben dran - für eine starke und verlässliche Altersvorsorge.
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Wieso lohnt es sich einen Kammerbeitrag zu zahlen?