Termin

  • Veranstaltungsdatum 02.10.2026
  • Ort Kressbronn
  • Veranstalter DPtV CAMPUS

Deeskalation und Selbstverteidigung in der psychotherapeutischen Praxis

Praxistage am Bodensee

Die Struktur der durchschnittlichen psychotherapeutischen Praxis macht es erforderlich, sich mit der Möglichkeit eines körperlichen Übergriffs auseinanderzusetzen. Emotional schwierige Situationen sind ständiger Alltag in psychotherapeutischen Praxen. Leider kommen hier körperliche Übergriffe nicht selten vor. Gerade im Hinblick auf fehlende Behandlungskapazitäten bei gleichzeitig steigenden psychischen Belastungen wächst der Frust bei Patient*innen, welcher manchmal auch körperlich ausagiert wird. Dies kann auf Seite der Psychotherapeut*innen zu Unsicherheit und Hilflosigkeit, insbesondere bei körperlich überlegenen Patient*innen, führen.

Diese Fortbildung vermittelt Strategien und praktische Fertigkeiten, um in eskalierenden Situationen ruhig, klar und konsequent zu handeln und die eigene Sicherheit zu wahren. Gleichzeitig werden Ansätze vermittelt, mit denen Eskalationen frühzeitig erkannt und deeskaliert werden können. Dadurch profitieren auch Patient*innen: Ein sicherer, strukturierter Umgang mit Konflikten kann helfen, Affektdurchbrüche zu begrenzen, Beschämung nach Eskalationen zu reduzieren und die therapeutische Beziehung zu stabilisieren. Ziel ist es, auch nach schwierigen oder eskalierten Situationen die Grundlage für eine tragfähige Zusammenarbeit zu erhalten und therapeutische Prozesse möglichst konstruktiv fortzuführen.

Überblick


Datum
02.10.2026 08:30 Uhr - 12:45 Uhr
Ort
Kressbronn
Referent*innen
Claudia Bernhardt
Kosten DPtV-Mitglied
  • Normal: 110,00 €
  • Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 55,00 €
Kosten Nichtmitglied
  • Normal: 135,00 €
  • Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 67,50 €
Veranstaltungsnummer
26-105
Unterrichtseinheiten
5