Termin
Ein großer Anteil unserer Klient*innen ist vor dem Hintergrund sozialer Identitätsmerkmale von struktureller Diskriminierung betroffen (z.B. Sexismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Ableismus, Klassismus). Damit geht ein erhöhtes Risiko für psychische Probleme einher. Gleichzeitig zeigt die Studienlage, dass solche Erfahrungen in Psychotherapien häufig nicht ausreichend berücksichtigt oder sogar repliziert werden.
Auch wenn Psychotherapeut*innen umfassend darin ausgebildet sind, eigene Vorannahmen kritisch zu reflektieren und unterschiedliche Erlebniswelten empathisch zu verstehen, zeigt sich in der Arbeit mit marginalisierten Klient*innen mitunter, dass soziale Lebensrealitäten und strukturelle Einflussfaktoren im biopsychosozialen Rahmenmodell nicht immer hinreichend berücksichtigt werden. Um eine faire Versorgung zu gewährleisten, muss ein konstruktiver Umgang mit struktureller Diskriminierung in der Psychotherapie gefunden werden.
Diese Fortbildung setzt ein grundlegendes Wissen über strukturelle Diskriminierungsformen voraus und legt den Schwerpunkt auf Reflexion (eigener sozialer Positionen und Privilegien, Vorannahmen, etc.), die Etablierung einer kulturell demütigen Haltung und die Entwicklung konkreter Handlungskompetenzen in Rollenspielen.
Überblick
- Datum
- 09.10.2026 14:00 Uhr - 19:00 Uhr
- Ort
- Köln
- Referent*innen
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Dr.
Christina Schütteler
Dr. Timo Slotta - Kosten DPtV-Mitglied
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- Normal: 130,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 65,00 €
- Kosten Nichtmitglied
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- Normal: 160,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 80,00 €
- Veranstaltungsnummer
- 26-112
- Unterrichtseinheiten
- 6