Termin
Partnerschaft, Familie und interpersonelle Beziehungen sind zentrale Anliegen erwachsener Psychotherapie-Patient*innen. Das überrascht nicht, da psychische und somatische Gesundheit in einer engen Wechselbeziehung mit dem sozialen Kontext stehen, in dem ein Mensch lebt.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Psychotherapie-Richtlinien generell den Einbezug von Bezugspersonen in die Richtlinien-Einzelpsychotherapie. Besonders wichtig ist das in der Systemischen Therapie, wo dieses Setting „Mehrpersonensetting“ (MPS) genannt wird. Bei der Arbeit mit Erwachsenen sind Partner*innen oft die wichtigsten Bezugspersonen.
Die Fortbildung gibt einen Überblick über den Forschungsstand, die formalen Rahmenbedingungen, Indikationen und Kontraindikationen der Arbeit im MPS in der Erwachsenentherapie. Das Vorgehen (Klärung im Vorfeld, Ziele, Durchführung, Nachbereitung, etc.) wird demonstriert, in Rollenspielen eingeübt und diskutiert. Das Seminar richtet sich primär an angehende und fertig ausgebildete Systemische Therapeut*innen, kann aber auch für Vertreter*innen anderer Richtlinientherapien interessant sein.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse oder Vorerfahrungen beim Durchführen von Paar-/Familiengesprächen nötig, aber die Bereitschaft, eigene (Einzeltherapie-)Fälle einzubringen und bei Rollenspielen und anderen Übungen mit Selbsterfahrungsanteil aktiv teilzunehmen, wird erwartet.
Überblick
- Datum
- 22.01.2027 09:00 Uhr - 16:30 Uhr
- Ort
- Online
- Referent*innen
- PD Dr. Kirsten von Sydow
- Kosten DPtV-Mitglied
-
- Normal: 160,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 80,00 €
- Kosten Nichtmitglied
-
- Normal: 200,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 100,00 €
- Veranstaltungsnummer
- 26-157
- Unterrichtseinheiten
- 8