Termin
Selbstwertprobleme gelten als ein transdiagnostisches Phänomen bei vielen psychischen Störungsbildern, welche genetische, biografische und soziale Ursachen haben. Bereits im Kindes- und Jugendalter treten Selbstwertprobleme entwicklungsbedingt, aber auch als eigenständige Problematik auf. Kinder und Jugendliche haben die besondere Herausforderung und Entwicklungsaufgabe, sich in ihrer Lebenswelt zu orientieren und ihr eigenes Selbstbild bzw. ihre Identität zu entwickeln. Dies geschieht in der Schule, in den sozialen Medien oder in der Ausbildung.
Ein niedriges Selbstwertgefühl ist assoziiert mit Depressivität, Ängstlichkeit und mangelndem Wohlbefinden. Frühzeitige Interventionen gelten störungsübergreifend als sinnvoll. In dieser Fortbildung sollen die Selbstwertprobleme mit Hilfe eines biopsychosozialen Modells eingeordnet und diverse Behandlungsoptionen wie Ressourcenaktivierung, Elternarbeit und Verhaltensmodifikation mit Hilfe von kognitiver Arbeit, Imagination und Geschichten dargestellt und geübt werden.
Literatur:
Annies, S. (2024): Selbstwertübungen: Ein Arbeitsbuch für die Psychotherapie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Überblick
- Datum
- 29.01.2027 09:00 Uhr - 13:15 Uhr
- Ort
- Online
- Referent*innen
- Dr. Susanne Annies
- Kosten DPtV-Mitglied
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- Normal: 100,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 50,00 €
- Kosten Nichtmitglied
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- Normal: 125,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 62,50 €
- Veranstaltungsnummer
- 26-165
- Unterrichtseinheiten
- 5