Termin
Rassismus kann zur Entstehung und/oder Verschlechterung psychischer Erkrankungen beitragen. Die Entwicklung einer rassismussensiblen Haltung sowie eine Reflexion der eigenen sozialen Stellung und Privilegien ist jedoch selten Teil der psychotherapeutischen Ausbildung. Umso wichtiger ist es, dass sich Psychotherapeut*innen mit ihrer eigenen kulturellen Identität und der damit einhergehenden Bedeutung im Therapieprozess beschäftigen, um unbewusste Diskriminierung in der Psychotherapie zu vermeiden und bspw. rassistische Mikroaggressionen bei Patient*innen oder auch sich selbst zu erkennen und einen Umgang damit zu finden.
Die Fortbildung animiert Sie, sich sowohl auf kognitiver als auch auf emotionaler Ebene mit Rassismus auseinanderzusetzen. Dabei werden die Geschichte und typische Mechanismen des Rassismus beleuchtet und konkrete Vorurteile und Bilder reflektiert. Um Rassismus zu erkennen und diesem couragiert entgegentreten zu können, werden Ihnen grundlegende Fertigkeiten zur Strategiebildung im Umgang mit Rassismus vermittelt. Die Veranstaltung könnte auch “Learning to be White” genannt werden und ist auf Personen der weißen Mehrheitsgesellschaft zugeschnitten.
Niemand sollte von der Teilnahme ausgeschlossen werden, aber diese Fortbildung ist nicht auf die Belange und Bedürfnisse von Menschen, die durch Rassismus (strukturell) benachteiligt sind, zugeschnitten. Da es sich um einen ich-nahen Workshop handelt, der prozessorientiert ist, die Übungen aufeinander aufbauen und die Gruppe Tempo und Kurs bestimmt, gehen wir von einer verbindlichen und kontinuierlichen Anwesenheit aus. Dazu werden verschiedene Methoden und Medien eingesetzt.
Überblick
- Datum
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13.03.2026
10:00 Uhr
- 18:30 Uhr
14.03.2026 09:30 Uhr - 18:00 Uhr - Ort
- Berlin
- Referent*innen
- Uli Heidemann
- Kosten DPtV-Mitglied
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- Normal: 390,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 195,00 €
- Kosten Nichtmitglied
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- Normal: 480,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 240,00 €
- Veranstaltungsnummer
- 26-22
- Unterrichtseinheiten
- 18