Termin
Jede*r Psychotherapeut*in schreibt immer wieder Anträge und Stellungnahmen an die verschiedenen Sozialversicherungsträger. In dieser Fortbildung soll es um einige sozialmedizinische Themen gehen, nicht aber um den Bericht an den/die Gutachter*in. Häufig wählen wir eine ungünstige Sprache und wissen nicht genau, welche Äußerung welche Folgen hat, oder wir machen uns nicht klar, dass wir in der Rolle des Gutachters/der Gutachterin tätig werden. Sie hilft uns aber, für unsere Patient*innen wichtige Themen besser zu bearbeiten. Es kann auch zu besseren Therapieergebnissen führen, wenn wir auf dieser Basis reflektierter und kundiger arbeiten können. Vor allem für die Bereiche Rehabilitation, Rente (nicht Pension), Schwerbehinderung und Arbeitsfähigkeit wird Folgendes besprochen:
- Rechtliche Grundlagen
- Leistungen aus der Sozialversicherung
- Praktische Begutachtungsfragen
- Was sollte in einem Antrag beziehungsweise einer gutachterlichen Äußerung stehen, was besser nicht?
- Aufbau, Formulierungshilfen, Fehlerquellen
- Wie vereinbare ich die Rollen als Therapeut*in und Gutachter*in?
- Welche Rollenkonflikte ergeben sich hieraus?
Bringen Sie gern eigene Fälle und Anfragen mit. Diese Veranstaltung umfasst zwei Tage, um ausreichend Zeit für praktische Übungen und das Formulieren eigener Textbausteine unter Anleitung zu haben.
Überblick
- Datum
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13.03.2026
13:00 Uhr
- 18:00 Uhr
14.03.2026 09:00 Uhr - 16:30 Uhr - Ort
- Frankfurt
- Referent*innen
- Dr. med. Thomas Leitz
- Kosten DPtV-Mitglied
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- Normal: 310,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 155,00 €
- Kosten Nichtmitglied
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- Normal: 380,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 190,00 €
- Veranstaltungsnummer
- 26-23
- Unterrichtseinheiten
- 14