Termin
Die Schematherapie nach J. E. Young versteht sich als eine Ergänzung und Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie, bietet aber auch eine Brücke zu tiefenpsychologischen bzw. psychodynamischen Konzepten (Abwehr, Übertragung, innere Konflikte). In der Schematherapie werden die emotionalen Prozesse der Patient*innen in der diagnostischen und therapeutischen Arbeit besonders fokussiert. Dabei spielen die Grundbedürfnisse und „ihre Schicksale“ im Lebensverlauf eine zentrale Rolle.
Mit ihrer anschaulichen und kindgemäßen Visualisierung ermöglicht die Schematherapie gerade Kindern und Jugendlichen ein tieferes Verstehen ihrer Symptomatik und vermittelt Therapeut*innen handlungsleitende diagnostische und therapeutische Ansatzpunkte zur Veränderung dysfunktionaler Muster im Erleben und Verhalten.
In dieser kleinen Einführung wird zunächst das schematherapeutische Störungsmodell (Schemata, Modi, Bewältigungsstrategien) skizziert. Auf der Basis einer spezifischen therapeutischen Grundhaltung (z. B. Konzept der Nachbeelterung, empathische Konfrontation) werden einzelne therapeutische Techniken gezeigt. Die Teilnehmenden sehen, wie im Rahmen der Modusarbeit Zeichnungen, Bilder oder Fingerpuppen eingesetzt und Dialoge in der Stuhlarbeit zielgerichtet geführt werden.
Die Fortbildung bietet praktische Anschauung durch Bild- und Videomaterial sowie kleine Übungen zur Übertragung in die eigene Praxis.
Überblick
- Datum
- 11.09.2026 14:00 Uhr - 19:00 Uhr
- Ort
- Kaltenkirchen
- Referent*innen
- Peter Graaf
- Kosten DPtV-Mitglied
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- Normal: 110,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 55,00 €
- Kosten Nichtmitglied
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- Normal: 160,00 €
- Ermäßigt (PiA/Neuapprobierte): 80,00 €
- Veranstaltungsnummer
- 26-81
- Unterrichtseinheiten
- 6