Wissensdatenbank

Psychotherapie in Anstellung 2025

Wege aus dem Status quo – Erkenntnisse und Forderungen im Überblick

Thema

Gesundheitspolitik · Wissenschaft & Forschung

Art

Broschüre

Datum

13.11.2025

Zielgruppe

Angestellte

Diese Veröffentlichung bietet einen kompakten Überblick über die zentralen Ergebnisse der DPtV-Angestelltenumfrage 2025. Die vollständige Studienauswertung „DPtV-Angestelltenumfrage – Psychotherapie in Anstellung: Status quo 2025“ ist online verfügbar.

Im Frühjahr 2025 hat die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung 4.847 Psychotherapeut*innen in Anstellung zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Die Befragten arbeiten in den folgenden Versorgungsbereichen:

  • Über 50 % in der stationären und teilstationären Versorgung 
  • Etwa 25 % in der ambulanten Versorgung
  • 5,5 % in der öffentlichen und sozialen Versorgung
  • 9 % in der Wissenschaft und Forschung
  • Die übrigen Befragten in sonstigen Bereichen

Es handelt sich bei allen Befragten um Angehörige der Berufsgruppe der Psychotherapeut*innen, die sich jedoch durch ihren Ausbildungsstand, Approbation oder Weiterbildungsphase unterscheiden. Die Hälfte der Befragten ist approbiert als Psychologische*r Psychotherapeut*in oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in, 45 % sind Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA), 2 % Psychotherapeut*innen in Weiterbildung nach neuem Recht (PtW) und fast 1 % befinden sich noch im Studium. 

In der stationären Versorgung liegt der Anteil der PiA an allen dort tätigen Psychotherapeut*innen sogar bei 59 %. Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist mit 13 % der Approbierten und 11 % der PiA seltener vertreten als die Erwachsenenpsychotherapie. Psychotherapie in Anstellung ist weiterhin ein zahlenmäßig weiblich dominiertes Berufsfeld, 88 % der Befragten sind Frauen. Das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren.

Nachfolgend werden die aktuellen Rahmenbedingungen für Psychotherapeut*innen in Anstellung dargestellt. Aus der Bewertung der herrschenden Bedingungen werden Handlungsbedarfe, politische Forderungen und Lösungsansätze abgeleitet. Ziel ist es, strukturelle Mängel sichtbar zu machen und Wege zur Stärkung des Berufsstandes aufzuzeigen.