Staffel 2

Angestellt in einem spannenden Berufsfeld

Die Psychotherapie überrascht mit ihrer Fülle an beruflichen Möglichkeiten. Wer Anregungen für die eigene Spezialisierung sucht oder einfach Lust hat, etwas über spannende Berufsfelder zu hören, ist in dieser Staffel unseres DPtV-Podcasts genau richtig. Es gibt Einblicke, beispielsweise in die Psychoonkologie oder die Suchttherapie. Außerdem geht es um verschiedene Formen des Angestelltseins. Das Ausbildungsreformgesetz ist auf dem Weg. Wenn es verabschiedet ist, wird es nach dem Studium der Psychotherapie zur Selbstverständlichkeit, in der Weiterbildung angestellt zu sein. Und auch bei der Anstellung gilt: Jede ist anders.

„Psychotherapie braucht gute Forschung“, sagt Thomas Fydrich, Leiter des Zentrums für Psychotherapie an der Berliner Humboldt Universität. Wer in die Wissenschaft gehen möchte, erfährt von ihm, wie und unter welchen Bedingungen das klappen kann.

Die Abwechslung ist es, die Claudia Hennigs an der Verhaltenstherapie begeistert. Die Psychotherapeutin arbeitet mit ihren Patienten besonders gerne an Ängsten und Zwängen, vor allem auch außerhalb der Praxis. Außerdem erzählt die 33-Jährige davon, wie es ist, wenn die einzige Kollegin in der Praxis gleichzeitig die Chefin ist.

Die Diagnose „Krebs“ überfordert die meisten. Psychoonkologin Sandra Schnülle steht den Betroffenen von Anfang an zur Seite. Hier berichtet sie, warum sie gerade dieses Berufsfeld gewählt hat und wie sie sie als Psychotherapeutin eine Leitungsposition erreicht hat.

An der Reform der Psychotherapeutenausbildung hat Jürgen Tripp mitgearbeitet, gemeinsam mit vielen anderen. Die Anstellung nach der Approbation soll zur Selbstverständlichkeit werden. Jürgen Tripp erzählt, worauf man achten sollte und was ihm im Berufsfeld Suchttherapie gefällt.

Um die seelische Gesundheit von Geflüchteten kümmert sich Ricarda Müller in der psychosozialen Beratungsstelle SEGEMI in Hamburg. Die Psychotherapeutin erzählt von ihrer Arbeit mit Geflüchteten, deren Worte von Sprachmittler*innen übersetzt werden, und vom Angestelltsein in einer spendenfinanzierten Beratungsstelle.

Die Diagnose "Gaming Disorder" ist neu in den ICD-11 aufgenommen worden. Christina Jochim stellt sie in letzter Zeit häufiger. Die Psychotherapeutin erzählt, wie sie diese Störung entdeckt. Außerdem berichtet sie von ihren Gestaltungsspielräumen als Angestellte und den Vorteilen multiprofessioneller Teams.