in unserer psychotherapeutischen Arbeit stehen wir vor der Herausforderung, eine moderate, altersangemessene Mediennutzung von einer pathologischen abzugrenzen – eine Differenzierung, die erschwert wird, da die digitalen Welten, in denen sich die Kinder und Jugendlichen bewegen, scheinbar im ständigen Wandel sind. Zudem liefert das ICD 10 für psychische Erkrankungen keine Kriterien für die Diagnostik einer Medienabhängigkeit. Auch birgt die Behandlung u. a. die Schwierigkeit, dass Erwartungen der Patient*innen selten mit den Vorstellungen des Bezugssystems übereinstimmen.
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